Wie wir auf den Hund kamen !
 
     
     
 

Tja, wie kamen wir zu unserem ‚Lord Lester’ ?  Es ist eine eigentlich lange Vorgeschichte und doch kurze Geschichte !

 

Ein Kind braucht man wohl nicht zu fragen, ob es einen Hund haben möchte und mein Mann liebäugelte auch mit einem Haustier, auch, wenn er den Wunsch nicht verbal aussprach. Ich war - aus der Erfahrung mit der daraus resultierenden Arbeit, Gebundenheit, Verpflichtungen etc. - stets die brem-sende Kraft in Sachen TIERE - und das seit Jaaaaaahren.

Wie fast jeden Sonntag sah ich auch an dem ENTSCHEIDENDEN ‚Herrchen gesucht’. Dort wurde u. a. ein Beagle vorgestellt, der allerdings nicht für Anfänger geeignet war.

 

Als dann an diesem besagten Sonntag Morgen auch mein holder Göttergatte und meine zuckersüße Tochter das Morgenlicht erblickten, zum Frühstück er-schienen und ich eröffnete, deeeeeeeeeeen Hund für uns gesehen zu haben, schauten mich beide mehr als ungläubig an.

 

Gesagt, getan …  nicht viel später telefonierte ich mit dem Tierheim aber man riet mir als Hunde-Newcomer von Snoopy ab. Er habe schlechte Erfahrungen gemacht, ließe Fahrräder und auch nicht jeden Fußgänger ohne weiteres Pas-sieren etc. Aber für mich – die immer keinen Hund bzw. ein Haustier wollte – stand fest, ein solcher muss es sein! Dieser herzzerreißende Blick hatte es mir angetan!!!

 

Nun saß die ganze Familie vor dem Computer, gab hier und da den Suchbegriff „Beagle“ ein und wir konnten uns vor den zahlreichen Links kaum mehr retten. Unter anderem sah ich auf einer Heimtierseite auch wieder ein süßes Hündchen … einen Weimaraner -  was auch immer dies sein sollte. Hunde erfahren, wie wir nun einmal waren, gab mein Mann nun diesen Namen als Suchbegriff ein und siehe da, uns wurde ein zauberhaftes Bild von diesem lieblichen Hündchen ein-geblendet:

 

Ein ausgewachsener Weimaraner, ungefähr mannshoch mit einem Fuchs im Maul. Dies zu dem lieben kleinen Hündchen! Das war dann wohl doch nicht deeeeer Hund, den wir wollten. Unsere Tochter gibt jedenfalls diese Story gerne zum Besten!

Nach ewigem Hin und Her, nach wie vor unentschlossen, was denn nun der beste Weg sei, einen Beagle – und ob überhaupt ein Beagle - zu finden, rief ich bei der uns benachbarten Tierärztin an und fragte nach, ob sie ggf. einen Tipp für uns hätte. Ja, und dies war ein Volltreffer. Sie nannte uns ‚unseren’ Herrn Schwalm. Mit Rat und Tat – Büchern, Internetadressen und teilweise Telefon-Hotline stand er uns zur Verfügung … und wie sollte es anders sein, nach zahlreichen Lesestunden, was denn ein Beagle so alles anstellt und womit man einfach rechnen muss, wie man ihn am besten erzieht, stand nun wirklich fest, es MUSS und SOLL ein Beagle – mit eben all seinen positiven wie negativen Seiten - sein.

 

Jetzt galt es, den geeigneten Züchter zu finden, der auch in absehbarer Zeit einen Wurf erwartete (unsere Tochter ist halt, wie aber wohl fast jedes Kind, kaum zu bremsen gewesen und wollte ihren ‚Snoopy’ gleich und sofort haben) und wieder, mit vereinten Kräften und tatkräftiger, fachmännischer Unter-stützung fanden wir diesen auch in Stemmen: ‚Beagles von Rekkas Holzhütte’.

 

Nach einigen Telefonaten und Mails – respektive entsprechender Empfehlungen - bekamen wir Bilder vom Wurf und konnten uns unseren LORD LESTER (es war ein L-Wurf) aussuchen. Voller Spannung fieberten jetzt auch wir GROSSEN nach dem Tag, an dem wir ihn abholen durften und versäumten selbstverständlich keinen Tag, im Internet nachzusehen, wie groß er denn jetzt schon geworden war, wie sich sein Aussehen bereits verändert hatte und und und ... Und wieder wälzten wir Bücher über Beagle – wir wollten ja gewappnet sein und wenn es soweit war, ‚alles wissen’, nur nichts falsch machen und meldeten ihn auch gleich zur Welpen-Spielstunde an.